Aktuelles
NawaRo-Kommunal-REGIONAL - Tagung im Landratsamt Tirschenreuth am 3. Juli 2012

Umweltfreundliche Beschaffung mit Produkten und Energie aus nachwachsenden Rohstoffen
Themenblöcke:
I. Kommunale Wertschöpfung durch nachwachsende Rohstoffe und öffentliche Vergabe
II. Praktische Umsetzung und Produktauswahl
III. Einsatzmöglichkeiten von nachwachsenden Rohstoffen in ausgewählten kommunalen Handlungsfeldern
IV. Praktische Umsetzung im Beschaffungsalltag
Anmeldung und Programm
Programm und Anmeldung: http://www.fnr.de/nawaro-kommunal-regional/
Die Veranstaltung steht auch anderen interessierten Vertretern von Städten und Landkreisen offen.
Die Teilnahme ist kostenfrei
Hintergrund:
Führt man sich das Volumen öffentlicher Aufträge in Deutschland mit einem Umfang von ca. 260 Milliarden Euro im Jahr vor Augen, wird das Einkaufspotenzial für umweltfreundliche Produkte deutlich. Damit könnten von Beginn an hohe Folgekosten für Umweltschäden vermieden und Ressourcen geschont werden. Aus diesem Grunde ist die frühzeitige Berücksichtigung von Umweltfaktoren wichtig. Dabei kommt der Produktauswahl und den verwendeten Rohstoffen im Produktionsprozess eine hohe Priorität zu.
Dennoch ist die umweltfreundliche Beschaffung gegenwärtig ein viel diskutiertes Thema. Was durch EU- Vorgaben und die Politik gefordert wird, stößt im Beschaffungsalltag noch an Grenzen. Eine rein finanzielle Entscheidung über den Zuschlag gestaltet sich schwierig, weil es sich beim Kriterium „Umweltfreundlichkeit“ nicht um monetär messbare Kosten für die Allgemeinheit handelt. Klare und einheitliche Anhaltspunkte fehlen, wenngleich anerkannte Umweltzeichen erste Orientierung bieten.
Angebote von „NawaRo-Kommunal“ - REGIONAL
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) geht künftig mit ihrem Beratungsprojekt „NawaRo-Kommunal“ direkt in die Städte und Landkreise, um kommunale Entscheider, Bedarfsträger und Beschaffungsverantwortliche über umweltfreundliche Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen und deren Einbindung in öffentliche Beschaffungsvorgänge zu informieren. Dabei sollen inhaltlich stets die regionalen Bedingungen innerhalb der Verwaltung bzw. der Kommune Berücksichtigung finden.
In diesem Kontext lädt die FNR gemeinsam mit dem Bayerischen Gemeindetag in den Landkreis Tirschenreuth ein. Die erste Veranstaltung von „NawaRo-Kommunal-REGIONAL“ findet am 3. Juli 2012 im Landratsamt Tirschenreuth statt und steht natürlich auch Teilnehmern aus der weiteren Umgebung von Tirschenreuth offen.
Weitere Veranstaltungen auf regionaler Ebene geplant!
Städte und Landkreise, die ebenfalls in ihrer Region eine solche Tagung durchführen möchten, melden sich über info(bei)nawaro-kommunal.de oder die Hotline: 03843 / 6930 – 198.
Flyer "Nawaro-Kommunal" neu aufgelegt

Mit dem neu gestalteten Flyer erhalten Sie Informationen zu dem Themenfeld des Projektes "Nachwachsende Rohstoffe für Kommunen" sowie zu dem Beratungsteam von "NawaRo Kommunal". Der Flyer ist kostenlos bestellbar über die FNR-Mediathek und dort auch als Download verfügbar.
BAUnatour auf Deutschlandtour 2012

Die Wanderausstellung zum Bauen & Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen kooperiert 2012 mit der Energieberatung der Verbraucherzentralen
In rund einem Dutzend Städten macht die Wanderausstellung BAUnatour in diesem Jahr Station und informiert Bau-Interessierte kostenlos und neutral vor Ort. Im Zentrum der Ausstellung stehen Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen - von Holz-Konstruktionen über Naturdämmstoffe bis zur Wandfarbe. Erstmalig mit auf Tour gehen außerdem die Energieberater der jeweiligen Verbraucherzentralen, die Fragen zur energetischen Sanierung oder dem Heizen mit Holz beantworten. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
"NawaRo-Kommunal" - Nachwachsende Rohstoffe in Kommunen und umweltfreundliche Beschaffung - Infoblatt 01/2012
Umweltfreundliche Beschaffung ist eine Querschnittsaufgabe innerhalb öffentlicher Verwaltung. Mit dem Projekt "NawaRo-Kommunal" werden Ihnen Informationen und Hilfestellungen an die Hand gegeben, diese wichtige Aufgabe zu meistern.
In diesem InfoBlatt finden Sie beispielsweise Umweltkennzeichen für Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen mit entsprechenden Erläuterungen aufgelistet. Sie sollen es Bedarfsträgern erleichtern, ihre Bedarfsbeschreibungen bei Bau- und Sanierungsmaßnehmen kommunaler Liegenschaften konkret ausgerichtet auf die Beteiligung nachwachsender Rohstoffe zu formulieren. Beschaffungsverantwortliche erhalten damit ebenfalls wichtige Orientierung und Anhaltspunkte für die Übernahme und Gewichtung von Produkteigenschaften.
Dargestellt sind Umweltzeichen, die den vergaberechtlichen Mindestanforderungen an Geeignetheit, Wissenschaftlichkeit, Transparenz und Zugänglichkeit erfüllen und der ISO-Norm 14020 entsprechen.
In weiteren Ausgaben werden wir Ihnen Umweltzeichen weiterer Produktgruppen vorstellen, die für Kommunen relevant sind.
Das aktuelle Infoblatt als PDF-Download finden Sie in der FNR-Mediathek.
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Bundeslandwirtschaftsministerium startet Wettbewerb für Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen

Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, hat am 24. Februar 2012 im Rahmen der Tagung „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“ den Bundeswettbewerb „HolzbauPlus“ gestartet. Private und öffentliche Bauherren, die mit Holz oder anderen Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen auf innovative Art und Weise einen Neubau realisiert oder einen Altbau saniert haben, können sich mit ihrem Projekt um einen der Preise im Gesamtwert von 37.500 Euro bewerben. „Mit dem vom Bundeslandwirtschaftsministerium initiierten Wettbewerb wollen wir zeigen, wie leistungsfähig Baustoffe und Energieträger aus nachwachsenden Rohstoffen sind. Der Wettbewerb präsentiert vorbildliche Lösungen, die andere Bauherren auf neue Ideen bringen können“, sagte Bleser in Berlin.
Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.holzbauplus-wettbewerb.info.
Deutschland sucht die besten Bioenergie-Dörfer
Orte und Gemeinden, die mindestens die Hälfte ihres Energiebedarfs aus regionaler Biomasse erzeugen, können sich bis zum 1. Juni um den Titel „Bioenergiedorf 2012“ bewerben. Wie das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in Berlin bekannt gab, werden die drei besten Ideen zur Erzeugung und Nutzung von Bioenergie im ländlichen Raum mit jeweils 10.000 Euro prämiert. „Unsere Gemeinden sind der Schlüssel zu einer regionalen Versorgung der Bevölkerung mit nachwachsender, klimafreundlicher Energie. Wer auf alternative Energien setzt, unterstützt nicht nur den schnellen Ausstieg aus der Atomenergie, sondern investiert auch in die eigene Zukunft. Mit diesem Wettbewerb wollen wir die Dynamik auf dem Land unterstützen und noch mehr Dörfer und Gemeinden animieren, auf Nachhaltigkeit zu setzen“, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner.
Die Umsetzung des Wettbewerbs übernimmt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR). Die Gewinner-Gemeinden werden im Rahmen der „BioEnergy Decentral“, die während der Messe EUROTIER im November 2012 in Hannover stattfindet, ausgezeichnet.
Nähere Informationen und Bewerbungsunterlagen: www.bioenergie-dörfer.de
Welche Kommunen setzen in ihrem Fuhr- und Maschinenpark Bioschmierstoffe ein!
Umweltfreundliche Beschaffung kann so einfach sein:
Bioschmierstoffe bieten eine gute Möglichkeit nachhaltiges kommunales Wirtschaften zu demonstrieren, sie schonen Rohstoffe und Umwelt. Vor allem bei der Bewirtschaftung kommunaler Grünflächen und im Wald wird durch ihren Einsatz das Umweltrisiko bei Unfall oder Leck verringert.
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) hat eine neue Broschüre über "Technische Bioöle" herausgegeben, die kostenfrei über die FNR-Mediathek bestellt werden kann.
NawaRo-Kommunal sucht dazu Erfahrungsberichte von Kommunen. Wenn Ihre Kommune in Grünflächenamt, Bauhof oder Forstamt Bioschmierstoffe einsetzt, tun Sie außerdem etwas für das Image Ihrer Kommune.
Wir nehmen Sie dafür in unser Erfahrungsnetzwerk auf.
Senden Sie einfach eine Email an info(bei)nawaro-kommunal.de
Besuchen Sie auch unsere Produktdatenbank!
Effiziente Beschaffung schafft finanzielle Spielräume für den Einkauf von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen.
Kommunen erhoffen sich durch umfangreiche Energiespar- und Sanierungsmaßnahmen sowie durch den Einsatz Erneuerbarer Energien Vorteile für Klima und kommunale Kassen. Die Klimabelastungen bei der Herstellung oder späteren Entsorgung mancher Produkte, die heute vordergründig dem Klima nützen, weil sie die CO2-Bilanz zunächst schonen, werden in vielen Kommunen übersehen. Auch der Ressourcenschutz wird teilweise auf den energetischen Aspekt beschränkt.
Die stoffliche Biomassenutzung, die Nutzung von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen, schont das Klima und die Ressourcen - vom Wachstum bis zur Entsorgung. Das dient oftmals zusätzlich der regionalen Wertschöpfung und der Gesundheit.
Umweltfreundliche Beschaffung von Anfang an stand daher im Mittelpunkt des Kongresses „Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen – Rohstoffsicherung und Benefit für Kommunen“ am 22. und 23. November 2011 in Berlin.
Lesen Sie hier die Tagungsbeiträge:










